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Die Herstellung des Süssstoff Aspartam beruht vorrangig auf chemischen und enzymatisch gesteuerten Prozessen. Dabei reagiert S-Asparaginsäure als Ausgangssubstanz zu Carbonsäureanhydrid in seiner cyclischen Form. In einer weiteren Abfolge chemischer Reaktionen wird dieses Zwischenprodukt über Phenylalaninmethylester in Aspartam überführt.
Auf Lebensmitteln wird Aspartam unter der Abkürzung E 951 benannt. Die Grundbausteine von Aspartam sind die Asparagin - Säure, das Phenylalanin und Methanol.
Der Stoff Aspartam, welcher einen intensiv süßen Geschmack besitzt, ist gekennzeichnet durch eine Energie oder einen Brennwert von 17 kJ/g. Die Konzentration von Aspartam beim Süßen von Speisen ist etwa 180 mal so intensiv wie bei herkömmlich bekanntem Zucker. Aus diesem Grund wird Aspartam zum Süssen von Nahrungsmitteln verwendet. Dabei ist über Aspartam eine Einsparung von Energie möglich, was durch den enormen Süßungsgrad erreicht wird. Bekannt geworden ist Aspartam im Handel durch die Produktbezeichnung Nutra Sweet als künstlich gewonnener Süssstoff. Der Süssstoff Aspartam ist somit ein wichtiges Süssungsmittel im Zusammenhang mit einer Diät. Außerdem wird Aspartam vielfach in Getränken eingesetzt. Relevant ist hierbei, dass für den Genuss von Aspartam eine spezielle Dosis festgelegt ist, welche sich auf eine tägliche Verwendung von etwa 40 mg je kg Körpergewicht bezieht. Es gelten für Aspartam noch weitere Richtlinien und Beschränkungen, da bei diesem Süssstoff von zahlreichen Nachteilen ausgegangen werden kann.
Diese liegen zunächst in dessen Zusammensetzung begründet. Allen drei Elementen, Asparagin - Säure, Phenylalanin und Methanol konnten verschiedene gesundheitliche Risiken nachgewiesen werden. Zu diesen teilweise schwerwiegenden gesundheitlichen Störungen werden Kopfschmerzen und Migräne, Schwindelgefühle und Übelkeit gezählt. Außerdem liegen Erkenntnisse über das Auftreten von Muskelkrämpfen, einer Erhöhung des Körpergewichts und psychische Strörungen vor, zu denen auch die Depressionen gehören. In weiteren Studien klagten Betroffene, welche eine regelmäßige kontinuierliche Behandlung mit Aspartam vorwiesen, über Beeinträchtigungen des Seh- und Hörvermögens, Herzrhythmus- und Kreislaufstörungen und einen Verlust der Geschmacksfähigkeit.
Weitgehend gesichert sind zudem auch Erkenntnisse darüber, dass Aspartam bei fortgeführter Einnahme zu geistigen Behinderungen, Morbus Alzheimer, Erkrankungen des Lymphgefäßsystems und Störungen der Blutgerinnung führen kann. Durch die vorwiegend neurologischen und neurochemischen Wirkungen von Aspartam sind darüber hinaus chronische Müdigkeit, Epilepsie und Geburtsfehler festzustellen. Diese Erkrankungen entstehen dadurch, dass Asparagin in einer erhöhten Konzentration zur Abtötung spezieller Neuronen führen kann, da der Einschluss von Calzium in die Nervenzellen vereinfacht wird.
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